Initiative für leidenschaftliches Lernen

Kinder wollen vom ersten Lebenstag an lernen. Sie wollen sich selbst und das, was sie umgibt verstehen. Dazu bräuchte es keine Institutionen und Pläne, die festlegen wann, was und wie die Kinder etwas lernen sollen. Sie brauchen uns Erwachsene als interessierte Begleiter, die ihnen Zuwendung, Räume und Material geben, mit dem sie sich selbst entwicken können und die sie unterstützen, wenn sie es brauchen.

Da es aber allgemein noch nicht sehr verbreitet ist, Kindern in ihrer Entwicklung viel Freiraum zu geben, brauchen Eltern und Pädagogen, die das so leben wollen oft viel Mut und manchmal auch Unterstützung. Für manche fühlt es sich an, wie gegen einen Strom zu schwimmen. Manche fühlen sich wie in einer Sackgasse in ihrem pädagogischen Beruf, andere fühlen sich wie in einem Hamsterrad, wo es keine Zeit für Muße, Reflexion und Veränderung gibt. Manche Eltern sind verzweifelt, weil ihr Kind keinen Platz in unserem Schulsystem findet.

All das können Gründe sein zu resignieren, aber dann vergeben wir die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen und Veränderung anzustoßen.

Die Initiative für leidenschaftliches Lernen hat sich 2018 gegründet, um Menschen einen Ort zu geben, sich zusammen zu tun, auszutauschen, inspirieren oder helfen zu lassen. So ist es möglich einen Rückhalt zu bekommen in seinem eigenen Lebensumfeld selbst aktiv werden zu können und nicht mehr auf Veränderung von igendwoher zu warten.

Im Laufe der Zeit haben sich 3 Angebotssäulen entwickelt: Austauschtreffen, Seminare und Angebote für Kinder.

Unsere Werte

  • Grundsätzlich sind wir offen gegenüber allen Menschen. Allerdings distanzieren wir uns von autoritären Erziehungsstilen, Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus und religiösem Fundamentalismus.
  • Jeder Mensch hat das Recht auf individuelle Bedürfnisse und Grenzen. Allerdings hat kein Mensch das Recht diese durchzusetzen ohne die Bedürfnisse und Grenzen der anderen zu respektieren.
  • Jeder Mensch ist immer zugleich Lehrender und Lernender.